Schädling befällt heimische Sträucher: Warnung vor dem Buchsbaumzünsler

Pressereferentin

Anja Heinz
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(vom 15.08.2019)

Sigmaringen – Der Buchsbaumzünsler hat nun auch den Weg nach Sigmaringen gefunden. Kontrollen der Stadtverwaltung haben ergeben, dass einige Buchsbäume in Sigmaringen und Gutenstein bereits durch den Schädling befallen sind. Auch die Friedhöfe in Sigmaringen und Gutenstein sind betroffen.

Die Schädlinge, die durch ihre gelb-grün-schwarze Musterung auffallen, fressen zunächst die Blätter und dann auch die Rinde der Buchsbäume ab, wodurch innerhalb weniger Tage ganze Äste oder gar der gesamte Baum absterben. Eine wirksame Bekämpfung ist nur durch die Entfernung der Gespinste, des Falters und der Raupen möglich. Hierfür ist in den meisten Fällen eine komplette Entfernung des Gewächses notwendig. Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, die auf den Friedhöfen in Sigmaringen und Gutenstein vorhandene Buchsbäumen auf den Gräbern zu entfernen, um einer weiteren Ausbreitung des Schädlings vorzubeugen. Eine Neubepflanzung mit Buchsbäumen wird nicht empfohlen, da auch die neuen Pflanzen wieder befallen werden können.

Empfehlung des Landratsamts zur Entsorgung des befallenen Schnitts:
Aufgrund der Ausbreitungsgefahr des Schädlings können befallene Pflanzenteile nicht über die Grüngutcontainer auf den Recyclinghöfen entsorgt werden. Auch die Kompostierung bringt Gefahren.

Kleine Mengen befallenen Materials sowie Gespinste mit Eiern/lebenden Raupen können in gut verschlossenen Plastik- oder festen Papiersäcken über die Restmülltonne oder die kostenpflichtigen blauen Restmüllsäcke entsorgt werden. Größere Mengen Schnittabfalls oder ganze Buchsbäume können in gut verschlossenen Säcken bei der Entsorgungsanlage Meßkirch-Ringgenbach kostenpflichtig angeliefert werden. Die Säcke sind notwendig, damit die Raupen sich nicht ausbreiten und vermehren können.

 

 


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