Bioökonomie lokal - Chancen und Hürden der Bioökonomie

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Anja Heinz
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(vom 05.07.2019)

Sigmaringen – Am Mittwoch, 03.07.2019 fand im Innovations- und Technologiezentrum Sigmaringen die Veranstaltung “Bioökonomie lokal- Schaffung neuer, lokaler Wertschöpfungsketten basierend auf erneuerbaren Energien“ statt. Gloria Kraus als Leiterin des Projektes AlpBioEco hat in Zusammenarbeit mit Nikolai Jacobi vom ICLEI Europasekretariat mit dem Projekt Biovoices zu diesem interaktiven Workshop eingeladen.

Über 20 Teilnehmer aus der Region sowie aus Berlin, Freiburg, Stuttgart, Österreich und Norwegen konnte Bürgermeister Dr. Marcus Ehm bei der Veranstaltung begrüßen. „Gerade hier im ländlichen Raum, wo wir über hochqualitative, natürliche Rohstoffe aus der Landwirtschaft sowie gleichzeitig über das erforderliche Know-how verfügen, wird die Bioökonomie in Zukunft eine wichtige Rolle spielen“, findet Ehm. Mit dem Projekt AlpBioEco solle in Sigmaringen in die Thematik eingestiegen und weiter vorangetrieben werden. Frau Saken-Braunstein, Referentin im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, stellte in ihrer Eröffnungsrede die neue Bioökonomie-Strategie des Landes vor. Als zentrale Punkte nannte sie die notwendige Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung sowie die kritische Überprüfung von Innovationen in Hinblick auf die Nachhaltigkeitsleitsätze der Vereinten Nationen.

Als Experten waren außerdem Peter Schlösser (Kompetenzzentrum innovative Beschaffung KOINNO), Manfred Walser (Berater für regionale Entwicklung), Laura Griestop (Biocom AG), und Martin Gianmoena (Foodbrains Group) eingeladen. In einem gemeinsamen Workshop diskutieren die Teilnehmer gemeinsam mit den Experten intensiv über die Hürden und Chancen der Bioökonomie in den Bereichen Beschaffung, Innovation, Rohstoffen und Marketing. So wurden beispielsweise auch neue Wertschöpfungsketten, etwa die Weiterverarbeitung von Biomüll, Gartenabfällen, Produktionsrückständen oder Reststoffen – auch durch grüne und innovative öffentliche Beschaffungsinitiativen beraten.

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